Mittwoch 12. Dezember 2018
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Exerzitien in der Wüste Negev

P. Johannes Paul | 10.10.2015, 11:11 Uhr

 

 

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Fragen beim Liturgiekurs am 04.11.2014

P. Johannes Paul | 05.11.2014, 20:36 Uhr

Pfarrangehörige aus Wien: "Bei uns werden bald die Fürbitten neu bedacht; gibt es diesbezüglich Richtlinien?"

 

F: Was ist der Sinn des Allgemeinen Gebetes?

A: Wir halten Fürbitte für alle Menschen und lassen sie somit an den Heilsmysterien dieser Eucharistiefeier teilhaben.

Q: GORM n. 68 (vgl. AEM 44): „Im Allgemeinen Gebet beziehungsweise im Gebet der Gläubigen antwortet das Volk gewissermaßen auf das gläubig aufgenommene Wort Gottes, trägt Gott Bitten für das Heil aller vor und übt so sein priesterliches Amt aus, das es durch die Taufe empfangen hat. Es ist angebracht, dass dieses Gebet für gewöhnlich in jeder mit dem Volk gefeierten Messe stattfindet, damit Fürbitten gehalten werden für die heilige Kirche, für die, die uns regieren, für jene, die von mancherlei Not bedrückt sind, für alle Menschen und für das Heil der ganzen Welt.“

 

 

F: Wer beginnt das Allgemeine Gebet?

A: Der Priester.

Q: GORM n. 138 (vgl. AEM 47): „Nach dem Glaubensbekenntnis lädt der Priester ... zum Allgemeinen Gebet ein.“

 

 

F: Beginnt der Priester mit einem Gebet?

A: Nein, sondern mit einer Einladung an die anwesenden Gläubigen.

Q: GORM n. 138 (vgl. AEM 47): „... lädt der Priester ... die Gläubigen mit einem kurzen Wort zum Allgemeinen Gebet ein.“

 

 

F: Wo steht der Priester?

A: Am Sitz.

Q: GORM n. 138 (vgl. AEM 47): „Nach dem Glaubensbekenntnis lädt der Priester, der am Sitz steht und die Hände gefaltet hat, die Gläubigen mit einem kurzen Wort zum Allgemeinen Gebet ein.“

 

 

F: Wo werden die Anliegen (= die eigentlichen Fürbitten) vorgetragen?

A: Vom Ambo (1. Wahl).

Q: GORM n. 71 (vgl. AEM 47): „Sie werden vom Ambo oder einem anderen geeigneten Ort aus ... vorgetragen.“

 

 

F: Wer trägt die Anliegen (= die eigentlichen Fürbitten) vor?

A: Vom Diakon (1. Wahl), Kantor (2. Wahl), Lektor (3. Wahl) oder einem gläubigen Laien (4. Wahl).

Q: GORM n. 71 (vgl. AEM 47): „Sie werden ... von einem Diakon, einem Kantor, einem Lektor oder einem gläubigen Laien vorgetragen.“

 

 

F: Wie formuliert man die Anliegen (= die eigentlichen Fürbitten)?

A: So schlicht, dass die Anwesenden durch bloßes Zuhören innerlich zustimmen können.

Q: GORM n. 71 (vgl. AEM 47): „Die vorgetragenen Anliegen sind schlicht, mit kluger Freiheit sowie in wenigen Worten abzufassen und haben das Gebet der ganzen Gemeinschaft auszudrücken.“

 

 

F: Sind die Anliegen (= die eigentlichen Fürbitten) Gebete, die an Gott gerichtet sind?

A: Nein, sondern sie sind Einladungen an die anwesenden Gläubigen, für diese und jene Menschen zu beten.

Q: Fürbittenmodelle im Messbuch: Anhang III.

 

 

F: Gibt es für das Allgemeine Gebet normgerechte Vorlagen?

A: Im Messbuch: Anhang III.

 

 

F: Gibt es eine bestimmte Reihenfolge der Anliegen?

A: Ja.

Q: GORM n. 70 (= AEM 46): „a) für die Anliegen der Kirche,
b) für die Regierenden und für das Heil der ganzen Welt, c) für die von jedweder Schwierigkeit Bedrückten,
d) für die örtliche Gemeinschaft.“

 

 

F: Kann man besondere Anliegen hinzufügen?

A: Ja.

Q: GORM n. 70 (= AEM 46): „Bei besonderen Feiern wie bei der Firmung, der Trauung, dem Begräbnis kann die Reihe der Anliegen jedoch stärker den besonderen Anlass berücksichtigen.“

 

 

F: Wie antwortet das Volk auf die Anliegen?

A: Durch eine gemeinsame Anrufung oder durch Stille.

Q: GORM n. 71 (= AEM 47): „Das Volk, das dabei steht, drückt seine Bitte entweder durch eine gemeinsame Anrufung aus, die den einzelnen Anliegen folgt, oder indem es schweigend betet.“

 

 

F: Wer beschließt das Allgemeine Gebet – und wie?

A: Der Priester – mit einem Gebet, und mit der Gebetshaltung der ausgebreiteten Hände.

Q: GORM n. 138 (vgl. AEM 47): „Am Ende breitet der Zelebrant die Hände aus und beschließt die Fürbitten mit einem Gebet.“ Siehe auch GORM n. 71 (vgl. AEM 47)

 

 

F: Gibt es das Allgemeine Gebet, wenn es eine Litanei gibt?

A: Nur in der Osternacht.

Q: Die Fürbitten bilden jeweils den letzten Teil der Litanei. (Pontifikale für die katholischen Bistümer des deutschen Sprachgebietes, 1994, Die Weihe des Bischofs Nr. 32 und Nr. 69, Die Weihe der Priester Nr. 30, Die Weihe der Diakone Nr. 34.).

 

 

F: Wann findet die nächste Kurs Fragen Antworten Quellen zur Liturgie statt?

ADer nächste FAQ Kurs findet am 03. März 2015 um 19:00 im Vortragssaal statt

Nähere Informationen: hier klicken

 

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Fragen beim Liturgiekurs am 13.01.2014

P. Johannes Paul | 22.01.2014, 05:28 Uhr

F: Darf man den Antwortpsalm auslassen?

A: Nein.

Q: GORM n. 61: "Auf die erste Lesung folgt der Antwortpsalm, der ein wesentlicher Bestandteil der Liturgie des Wortes ist und große liturgische und pastorale Bedeutung hat, weil er die Betrachtung des Wortes Gottes fördert."
AEM n. 36: "Auf die erste Lesung folgt der Antwortpsalm (Graduale), der ein wesentliches Element des Wortgottesdienstes ist."

 

F: Darf man statt des Antwortpsalmes ein Lied singen?

A: Nur, wenn es eine Vertonung des angegebenen Psalmes ist, z.B. GL 428, wenn der Psalm 139 vorgesehen ist.

Q: GORM n. 61.: "Der Antwortpsalm hat der jeweiligen Lesung zu entsprechen und ist in der Regel aus dem Lektionar zu nehmen."
AEM n. 36.: "In der Regel soll man den im Lektionar angegebenen Psalm nehmen, weil sein Text mit den Lesungen in Zusammenhang steht, denn er ist im Hinblick auf sie ausgewählt."

 

F: "Halleluja" vor dem Evangelium in der Fastenzeit?

A: Das Wort "Halleluja" (Hebr. "Lobet den Herrn!") wird während der Österlichen Bußzeit (Fastenzeit) nicht ausgesprochen. Dafür gibt es Alternativen, z.B. GL 584,9; GL 629,5; GL 732,2; GL 736,2; GL 745-749.

Q: GORM n. 62 b).: "In der Fastenzeit wird anstelle des Halleluja der im Lektionar angegebene Vers vor dem Evangelium gesungen."
AEM n. 37 a).: "Das Halleluja singt man das ganze Jahr hindurch, ausgenommen die Fastenzeit (österliche Bußzeit)."

 

F: Muss man unbedingt den Ruf vor dem Evangelium singen?

A: Wird er nicht gesungen, kann er ausgelassen werden.

Q: GORM n. 63 c).: "Das Halleluja beziehungsweise der Vers vor dem Evangelium können, wenn sie nicht gesungen werden, entfallen."
AEM n. 39 .: "Werden das Halleluja oder der Vers vor dem Evangelium nicht gesungen, so können sie entfallen."

 

F: Wann findet die nächste Kurs Fragen Antworten Quellen zur Liturgie statt?

ADer nächste FAQ Kurs findet am 04. November 2014 um 19:00 statt

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Fragen beim Liturgiekurs am 19.11.2013

P. Johannes Paul | 25.11.2013, 16:48 Uhr

F: Sind am Sonntag (und Hochfest) beide Lesungen verpflichtend?

A: Wenn zwei Lesungen vorgesehen sind, soll man beide nehmen. Achtung: Wie immer bezieht sich auch diese Frage nicht auf den Brauch, sondern auf die Norm.

Q: GORM n. 57.: „Es ist daher angemessen, dass die Leseordnung eingehalten wird, durch welche die Einheit der beiden Testamente und der Heilsgeschichte herausgestellt wird.“

 

F: Unterschied zwischen Predigt und Homilie?

A: Predigt geschieht außerhalb der Liturgie, Homilie ist Teil der Liturgie – gemeint ist die Feier eines Sakramentes.

Q: CIC, can 767 § 1: „Unter den Formen der Predigt ragt die Homilie hervor, die Teil der Liturgie selbst ist und dem Priester oder dem Diakon vorbehalten wird;“

 

F: Zwei Lesungen – ein Lektor?

A: Es gibt diesbezüglich keine Norm.

 

F: Wer beginnt das Allgemeine Gebet (= Fürbitten)?

A: Der Priester.

Q: GORM n. 138 (vgl. AEM 47): „Nach dem Glaubensbekenntnis lädt der Priester ... zum Allgemeinen Gebet ein.“

 

F: Beginnt der Priester das Allgemeine Gebet (= Fürbitten) mit einem Gebet?

A: Nein, sondern mit einer Einladung an die anwesenden Gläubigen.

Q: GORM n. 138 (vgl. AEM 47): „... lädt der Priester ... die Gläubigen mit einem kurzen Wort zum Allgemeinen Gebet ein.“

 

F: Wie formuliert man die Anliegen (= die eigentlichen Fürbitten)?

A: So schlicht, dass die Anwesenden durch bloßes Zuhören innerlich zustimmen können.

Q: GORM n. 71 (vgl. AEM 47): „Die vorgetragenen Anliegen sind schlicht, mit kluger Freiheit sowie in wenigen Worten abzufassen und haben das Gebet der ganzen Gemeinschaft auszudrücken.“

 

F: Sind die Anliegen (= die eigentlichen Fürbitten) Gebete, die an Gott gerichtet sind?

A: Nein, sondern sie sind Einladungen an die anwesenden Gläubigen, für diese und jene Menschen zu beten.

Q: Fürbittenvorschläge im Messbuch: Anhang III. (viele Fürbittenbücher halten sich nicht daran.)

 

F: Gibt es für das Allgemeine Gebet normgerechte Vorlagen?

A: Im Messbuch: Anhang III.

 

F: Wer beschließt das Allgemeine Gebet – und wie?

A: Der Priester – mit einem Gebet, und mit der Gebetshaltung der ausgebreiteten Hände.

Q: GORM n. 138 (vgl. AEM 47): „Am Ende breitet der Zelebrant die Hände aus und beschließt die Fürbitten mit einem Gebet.“ Siehe auch GORM n. 71 (vgl. AEM 47)

 

F: Wann findet die nächste Kurs Fragen Antworten Quellen zur Liturgie statt?

ADer nächste FAQ Kurs findet am 13. Jänner 2014 um 19:00 statt

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Fragen beim Liturgiekurs am 17.09.2013

P. Johannes Paul | 30.09.2013, 10:38 Uhr

F: Sollen die Gläubigen während der Wandlung (Konsekration) stehen oder sitzen?

A: Die Gläubigen knien während der Konsekration. Wer nicht kniet, macht während der beiden Kniebeugen des Priesters eine tiefe Verneigung.

Q: GORM 43.

 

F: Sollen die Gläubigen nach der Konsekration knien bleiben?

A: Wo der Brauch besteht, bis zur Doxologie knien zu bleiben bzw. zum „Seht das Lamm Gottes“ nieder zu knien, ist er „lobenswerterweise beizu­be­hal­ten“. Die Bischofskonferenz kann andere Normen über Gebärden und Körperhaltungen bestimmen.

Q: GORM 43. Die Österreichische Bischofskonferenz hat diesbezüglich keine Norm erlassen (Stand: 23.09.2013).

 

F: Was tun, wenn sich eine Gemeinde über das knien bleiben oder stehen nach der Wandlung uneinig ist?

A: Uneinheitlichkeit bei den Gebärden und Körperhaltungen sollen vermieden werden.

Q: GORM 42.

 

F: Gibt es bezüglich Kopfbedeckung der Gläubigen eine Norm?

A: Nein. Der unterschiedliche Brauch bei Frauen und Männern ist eine Tradition der Gesellschaft.

 

F: Im Bußritus kann man bei den einzelnen Kyrierufen einen Vers (Tropus) einfügen. Muss dieser Vers ein Lobvers sein?

A: Die im Messbuch abgedruckten Beispiele sind zwar ein Lob. Sie beziehen sich aber ausschließlich auf unsere Erlösung durch Jesus Christus. Will man einen Tropus selber formulieren, wird man sich wohl an diesen Bezugspunkt halten.

Q: MB 328 "Herr Jesus Christus, du bist vom Vater gesandt, zu heilen, was verwundet ist. Du bist gekommen, die Sünder zu berufen. Du bist zum Vater heimgekehrt, um für uns einzutreten."

 

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Exerzitienkurs Biblische Geografie

P. Johannes Paul | 21.12.2012, 22:00 Uhr

Biblische Geografie einmal vor Ort

diesmal (Okt 2012) im Süden Israels.

 

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In der Wüste spazieren

P. Johannes Paul | 09.07.2012, 13:51 Uhr

sich satt sehen

den Tönen der Stille lauschen

 

direkt in der Wüste Negev (Israel)

 

vom 10. bis zum 16. November 2012

 

Informationen im Kursprogramm oder bei P. Johannes Paul

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