Thursday 16. July 2020

Wer hat, dem wird gegeben…,

09.07.2020, 08:11 Uhr
Es geht um jenes eine Talent,
das jeder von uns hat,

nämlich um die Möglichkeit
und F ä h i g k e I t ,

an Gott glauben zu können,
ihm vertrauen
zu k ö n n e n !

Nützt der Mensch dieses Talent,
so verfielfältigt es sich.

…, wer aber nicht hat,
dem wird auch noch weggenommen, was er hat.

Nützt er es das Talent nicht,
so verflüchtigt es sich.

(Gedanken zum 15. Sonntag im Jahreskreis A)

Ist Jesus sarkastisch?

02.07.2020, 08:47 Uhr
Jesus stellt nicht nur fest,
dass der Vater „all das den Weisen und Klugen verborgen,
den Unmündigen aber offenbart hat“,

sondern er preist sogar den Vater dafür. (Mt 11,25).

Ist Jesus sarkastisch?

Nein,

aber ironisch schon!

(Gedanken zum 14. Sonntag im Jahreskreis A)

Das Leben gewinnen

25.06.2020, 08:16 Uhr
Das Wichtigste im Leben ist leben.
Klingt banal, ist aber oft schwer.

Pfeif auf Prinzipien und auf Autoritäten, die dich
vom Leben und vom leben
fernhalten.

Nimm jedoch ruhig alles Leid in Kauf,
wenn es noch so schmerzt,
du dabei aber in deinem Innersten l e b s t .

Dann hast du das Leben gewonnen.
Das sagt Jesus, und Jesus ist das Leben.

(Gedanken zum 13. Sonntag im Jahreskreis A)

Nichts bleibt verborgen. Alles wird enthüllt.

18.06.2020, 08:06 Uhr
Gott empfiehlt uns, Vertrauen zu ihm zu haben,
statt Angst vor den Menschen.
Warum?

Weil die Menschen manche Absichten verbergen.
Gottes Wille aber ist allen bekannt:
Er will immer nur unser Bestes.

Und wer einmal im Gottvertrauen lebt,
hat auch keine Angst vor den Menschen, sich zu ihm zu bekennen.

Vielmehr erfährt er dabei jedesmal neu,
dass Gott zu ihm steht.

(Gedanken zum 12. Sonntag im Jahreskreis A)

Kollektive Feindbildmacherei

11.06.2020, 09:16 Uhr
Jesus beruft verschiedenste Charaktere in seinen Jüngerkreis,
vom sanguinischen Petrus bis zu unauffälligen Mitläufern,
von denen wir nur die Namen kennen,

von den „Zeloten“ („Eiferern“) Simon und Judas,
die zu jeder Gewalttat gegen die Römer bereit sind,
bis zum Zöllner Matthäus, einem Angestellten der Römer.

Was haben die Zwölf daraus gelernt?

Dass Gott jeden Einzelnen – trotz aller Unzulänglichkeiten –
zu seinem jeweiligen Ziel führt,
während er zugleich auch die ganze Gemeinschaft dorthin begleitet.

Jeder Einzelne zählt also, aber die Gemeinschaft muss das lernen.

Dazu muss sie die oft versteckte kollektive Feindbildmacherei entlarven
unter Nachbarn, am Arbeitsplatz, auf der Straße, in den Medien,
in der Politik, in der Kirche, schon damals unter den Jüngern…

Daraus entsteht nämlich Rassismus, Antisemitismus, Xenophobie, Homophobie,…
Sie sind alle Folgen einer kollektive Feindbildmacherei.
Was gilt es, als erstes zu aufzudecken?

(Gedanken zum 11. Sonntag im Jahreskreis A)

Globale Ernte im Frühling

04.06.2020, 08:12 Uhr
Nichts nützt die Ermahnung zu Ruhe und Ordnung
bei noch so friedlichen Demonstrationen,

wenn sie von Schlägergruppen durchwandert werden,
von bezahlten Knechten machtgeiler Hintermänner.

Auf den Pfingstsonntag folgt der Dreifaltigkeitssonntag.
Auf Pfingsten – ursprünglich ein Erntefest –
folgt das „Einheitsfest“.

Jedenfalls bitten wir ständig den Geist – den Atem – um Einheit,
besonders in den vergangenen Wochen.

Und wir ernten gerade global Spaltung oder Einheit
– je nach Machtgeilheit bzw. Genügsamkeit.

Lord, let us breathe again!

(Gedanken zum Dreifaltigkeitssonntag A)

Unsicherheit

28.05.2020, 08:24 Uhr
Wann wird die Pandemie aufhören?
Wie wuchtig wird die zweite Welle sein?

Dass wir kaum genaue Antworten darauf bekommen,
ist zwar halbwegs erträglich.

Aber wie schaut es mit den Daten der Forscher aus:
Warum trifft die Krankheit manche so, andere anders?

Dass die Forscher uns darauf (noch) nicht antworten können,
ist schon etwas schwieriger zu ertragen.
Die Unsicherheit lastet global auf uns.

Der Heilige Geist gibt Weisheit, Einsicht, Rat, Erkenntnis,
Stärke, Gerechtigkeit (Frömmigkeit) und Gottvertrauen (Gottesfurcht).
Diese Gaben desinfizieren die Angst vor der Unsicherheit.

Damit werden wir die Vorsichtsmaßnahmen
in aller Ruhe annehmen
– allerdings auch nicht verharmlosen.

(Gedanken zum Pfingstfest)
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