Mittwoch 16. Januar 2019

David, der Geliebte

10.01.2019, 08:24 Uhr
Gott nennt Jesus seinen geliebten Sohn.

Diese Bevorzugung ist rein menschlich betrachtet verständlich,
da es sich um seinen Sohn handelt.

Aber in der Logik Gottes
ist jeder Bevorzugte dazu bestimmt,
kraft seines bevorzugten Status den Mitmenschen zu dienen.

Jeder von uns hat die eine oder andere Bevorzugung und Begabung…

(Gedanken zum Sonntag Taufe des Herrn im Jahreskreis C)

Ein Licht geht auf

03.01.2019, 08:04 Uhr
Dieses Sprichwort ist schon Jesaja bekannt (6. Jh v. Chr.).

Manche meinen,
es könne einem unerwartet ein Licht aufgehen.

In Wirklichkeit ist es aber gar nicht so unerwartet,
denn es kann meist nur geschehen,
wenn man offen für etwas Neues ist.

Mögen die Weisen aus dem fernen Osten
mit ihrer gelassenen Offenheit
für uns Lehrmeister sein.

Dann werden wir Gott erkennen.

(Gedanken zum Sonntag, dem Fest Erscheinung des Herrn)

Vor Freude hüpfen

20.12.2018, 09:10 Uhr
Gleich zweimal hintereinander heißt es im Lukasevangelium,
dass der noch ungeborene Johannes der Täufer
im Leib seiner Mutter Elisabet vor Freude hüpft.

Einmal spürt sie es,
und sogleich erzählt sie es.

Gelegentlich hüpfen Kinder vor Freude.
Ist das nicht wunderschön?!

(Gedanken zum 4. Adventsonntag im Jahreskreis C)

Versuch einer Bildbeschreibung

13.12.2018, 08:17 Uhr
Adventkranz

Die Hoffnung steigt von Licht zu Licht,
die Botschaft gibt uns Zuversicht:
Die Unmenschlichkeiten gehn bald zu End,
denn Gott kommt als Mensch: Es ist Advent.

1. Gott steckt uns den Ehering an alle Jahre,
umwirbt uns zur Ewigkeit jedes Jahr neu.
Der Kranz und der Ring und die Liebe, die wahre,
die haben kein Ende, und Gott bleibt uns treu.

2. Violett ist der Alltag und nüchterne Prosa,
weil Unrecht auf Erden so oft überwiegt.
Doch dann erscheint mittendrinn plötzlich ein Rosa,
weil Freude im Hoffenden alles besiegt.

3. Die Botschaft vom Himmelreich wird immer dichter,
und jedes Jahr schauen wir ganz kurz hinein,
denn auf dem Kranz brennen auch immer mehr Lichter
und gipfeln am Baum dann im strahlenden Schein.

4. Wir gehen hin zu dem Licht, Gott ist Begleiter.
Allmächtig und ewig ist, der mit uns geht.
Gebrochene Zweige, sie grünen noch weiter,
weil ewiges Leben ja gar nicht vergeht.

Noten dazu: http://www.sadg.org/#235

Der Mantel der Gerechtigkeit

06.12.2018, 09:06 Uhr
Wer Unrecht tut,
der hat – bildhaft gesprochen –
sein Gewand selbst verschmutzt (Jes 64,5).

Hingegen sind Heil und Gerechtigkeit,
die übrigens von Gott kommen,
wie ein Gewand,
mit dem Gott uns bekleidet,
und uns dadurch mit Freude erfüllt
(Jes 61,10).

Und
denen, die vom Tod errettet sind,
also allen, die an den Auferstandenen glauben,
zieht der Herr das Trauergewand aus
und umgürtet sie mit Freude
(Bar 5,1-2; Ps 30,4.12).

Ein Grund zur Freude, Hallo!
Halleluja!

(Gedanken zum zweiten Adventsonntag in Jahreskreis C)

Weltuntergang

29.11.2018, 08:18 Uhr
Die Sonne und der Mond verfinstern sich,
die Sterne fallen vom Himmel herunter,
die Hügel zerfließen
und der Himmel rollt sich ein.

Solche Bilder gibt es sowohl im AT (Jes 34,4; Joël 3,3-4)
als auch im NT (Mk 13,24-25; Lk 21,25; 2 Petr 3,10b.12b).

Alle diese Untergangssbilder zur Ankunft des Messias
kann man aber auch als Ende des Götzenkultes interpretieren,
d.h. des Angst machenden Aberglaubens.

Darum folgt auf all die zitierten Stellen das Endgericht als Befreiung:

Der Herr selbst kommt und rettet uns (Jes 35,3ff.).
Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet (Joël 3,5).
Die Glaubenden werden vereint (Mk 13,26-27).
Sie dürfen erhobenen Hauptes ihrer Erlösung entgegenschauen (Lk 21,28),
denn es folgt eine gerechte Weltenzeit (2 Petr 3,13).

Halleluja!

(Gedanken zum 1. Adventssonntag im Jahreskreis C)

Könige im Reich Gottes

22.11.2018, 08:12 Uhr
Die Nachrichten über Könige und Herrscher unserer Zeiten
belaufen sich zwischen Mord, Kriegen und Diktaturen.

Jesus lässt sich lieber umbringen, wenn es sein muss.
Das kann er.
Darin besteht seine majestätische Erhabenheit.

Im Vertrauen auf Gott
wird selbst das Sterben zu einem heiligen Hinübergehen.

Wer an den Auferstandenen glaubt,
der ist ruhig,
der steht drüber,
der ist „König“ mit Jesus.

Gott traut uns zu,
dass wir da mit seinem Sohn mitmachen können:
„Er hat uns zu Königen gemacht“ (Offb 1,6)

(Gedanken zum Christkönigssonntag im Jahreskreis B)
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