Freitag 20. Oktober 2017

Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört

19.10.2017, 11:30 Uhr

Ok.

Wir zahlen die Steuer.

   Der Staat braucht das.

 

Wir nützen den Staat nicht aus.

   Das täte ihm nicht gut,

   uns auch nicht…

 

Und was sollen wir Gott geben?

   Er braucht nichts,

   und wir können ihm nicht schaden.

 

Aber das, was wir ihm geben können,

   ist, ihm zu vertrauen.

   und das tut uns gut…

 

Jeder, der es schon probiert hat, kann das bestätigen.

 

(Gedanken zum 29. Sonntag im Jahreskreis A)

Bin ich nur „gerufen“ oder auch „auserwählt“?

12.10.2017, 09:14 Uhr

Gerufen werden die „hohen“ Gäste, die „würdigen“.

 

Dann, nachdem sich diese als unwürdig erweisen,

werden alle anderen eingeladen: Böse und Gute.

 

Auserwählt ist,

wer die Einladung wahrhaftig annimmt.

 

„Wahrhaftig“ heißt „mit persönlicher Vorfreude im Herzen“.

 

Mein Glaube ist nur dann wahrhaftig,

wenn ich mit Gott in Beziehung stehe.

 

(Gedanken zum 28. Sonntag im Jahreskreis A)

Der gepachtete Weinberg

05.10.2017, 08:48 Uhr

Der Weinberg steht für das Reich Gottes

– schon auf Erden.

 

Mit viel Liebe und Sorge

kümmert sich der Besitzer um seinen Weinberg.

 

Eine gute Gemeinschaft ergibt sich

unter den Arbeitern am Weinberg.

 

Wenn Liebe und Gemeinschaft fehlen,

ist der Ertrag schlecht.

 

(Gedanken zum 27. Sonntag im Jahreskreis A)

Meistens folgen die Taten dem Herzen

28.09.2017, 08:49 Uhr

Jeder hat einen Platz im Herzen Gottes.

 

Wenn ein Sünder sich bekehrt

und seinerseits in seinem Herzen Platz für Gott macht,

dann wird Gott für ihn einen Platz auch im Himmel bereiten

– selbst wenn seine Taten früher böse waren.

 

(Gedanken zum 26. Sonntag im Jahreskreis A)

Die neidischen Tagelöhner

21.09.2017, 08:22 Uhr

Gott lädt uns ein,

mit ihm zu leben.

 

Manche folgen der Einladung bereits als Kind,

andere erst kurz vor ihrem Hinübergehen in die Ewigkeit.

 

Aber sie alle leben dann auch in der Ewigkeit mit ihm.

 

Mit ihm auf Erden leben.

Das wird im Gleichnis Jesu „arbeiten“ genannt,

aber nicht irgendetwas arbeiten,

sondern in seinem Weinberg, in seinem Reich,

also schon auf Erden mit ihm sein.

 

Mein Herzenseinsatz in dieser „Arbeit“

ist bereits mein „Lohn“ – erst hier, dann ewig.

Ein Leistungsfrommer ohne Herzenseinsatz

sieht das hingegen wie ein Tagelöhner.

 

(Gedanken zum 25. Sonntag im Jahreskreis A)

Das Geschenk der Schuldentilgung

14.09.2017, 11:42 Uhr

Viele kennen das Gleichnis der beiden Knechte.

 

Der eine schuldet (seinem Herrn) eine enorme Summe
und bittet um etwas mehr Zeit zum Zurückzahlen.

 

Der andere schuldet (besagtem Mitknecht) eine kleine Summe
und bittet ebenso um etwas mehr Zeit zum Zurückzahlen.

 

Und dann kaprizieren wir uns auf die schlimme Art,
wie der eine Knecht dem anderen die erbetene Zeit verweigert.

 

Aber wir sollten ebenso daran denken,
dass der Herr dem ersten Knecht nicht die erbetene Zeit geschenkt hat,
sondern die enorme Schuld einfach nachgelassen hat.
Geschenkt!

 

(Gedanken zum 24. Sonntag im Jahreskreis A)

Banal oder wirklich einfach?

07.09.2017, 09:11 Uhr

Wo geliebt wird, ist kein Gesetz notwendig.

 

Das ist nicht banal,

sondern wirklich einfach

 

aber ebenso wirklich schwer umzusetzen,

nämlich dann, wenn man nicht bloß zu lieben braucht,

sondern trotzdem (trotz allem!) lieben möchte.

 

Also weder banal noch einfach,

aber wirksam.

 

(Gedanken zum 23. Sonntag im Jahreskreis A)

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