Donnerstag 29. Juni 2017
Stiftsbibliothek Göttweig

Die Stiftsbibliothek Göttweig ist seit der Gründung des Klosters im Jahr 1083 kontinuierlich gewachsen und umfasst mittlerweile rund 145.000 Bände, darunter 1150 Handschriften (vom 9. bis zum 18. Jahrhundert) und 1100 Inkunabeln (d.h. Drucke vor dem Jahr 1500). Den Schwerpunkt der Werke bilden Theologie und Philosophie sowie Geschichtswissenschaft.

 

Der barocke Bibliothekssaal liegt im Osten des Klosters, in der Klausur, dem Wohn- und Arbeitsbereich der Mönche. Er ist – verglichen mit Bibliothekssälen aus derselben Zeit – einfach gehalten: ohne Fresken, Farben oder Statuen, lediglich mit etwas Stuck. Er war also von Anfang an in seiner Konzeption nicht als Schauraum oder Repräsentationssaal, sondern als Arbeits- bzw. Magazinraum gedacht. Der Saal ist sehr funktional eingerichtet – mit extremer Raumausnutzung: Die nüchtern gehaltenen Regale reichen bis ins Deckengewölbe hinein. Die Bücher stehen, um Platz zu gewinnen, in zwei oder gar drei Reihen hintereinander in den Regalen.

 

Dieser Raum ist, genauso wie der darüberliegende Magazinraum, für Führungen nicht zugänglich. Die Benutzung der Bücher für wissenschaftliche Zwecke ist nach Vereinbarung möglich. Repräsentative Werke sind als Leihgaben bei Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen und werden in Göttweig im „Museum im Kaisertrakt“ gezeigt.

 

Kataloge der Bibliothek:

 

Zettelkataloge und histotischer Bandkatalaog vor Ort
 
Kommission für Schrift- und Buchwesen des Mittelalters (Österreichische Akademie der Wissenschaften): Handschriftenbeschreibungen und Bibliographie zu den Handschriften 
Handschriftencensus 
Handschriften-Mikroverfilmung Hill Museum & Monastic Library 
Inkunabelzensus der Österreichischen Nationalbibliothek

 

Literatur:

Lechner, Gregor Martin, Göttweig, in: Germania Benedictina, 3/1. Die benediktinischen Mönchs- und Nonnenklöster in Österreich und Südtirol, Faust, Ulrich / Krassnig, Waltraud (Hg.), St. Ottilien 2000, 768–843, zur Bibliothek 797–800.

 

Lechner, Gregor Martin, 1000 Jahre Buchmalerei in Göttweig. Stift Göttweig, Sonderausstellung der Bibliothek des Stiftes Göttweig, Niederösterreich anläßlich des Millenniumsjahres 1996, 27. April bis 31. Oktober 1996, Göttweig 1996

 

Information im WWW:

Siehe: Fabian-Handbuch der historischen Buchbestände und Klosterbibliotheken in Österreich

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P. Udo
P. Antonius
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P. Gabriel
P. Clemens Maria
P. Johannes Paul
P. Emmanuel

Kontakt

für Handschriften und Inkunabeln:

A.o. Univ.-Prof. Dr. Gregor M. Lechner OSB

Kustos

Benediktinerabtei

A-3511 Stift Göttweig

Tel.: +43.(0)2732.85581-226 oder 334

Fax: +43.(0)2732.71848

 

für Druckschriften:

Mag. P. Franz Schuster OSB

Bibliothekar

Benediktinerabtei

A-3511 Stift Göttweig

Tel.: +43.(0)2732.85581-0

BENEDIKTINERABTEI
A-3511 Stift Göttweig
Tel: +43.(0)2732.85581-0
Fax +43.(0)2732.85581-266
info@stiftgoettweig.at
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BENEDIKTINERSTIFT GÖTTWEIG, A-3511 Stift Göttweig, Tel. +43.(0)2732.85581-0